Auf der Suche nach Bildern, die fassen, was geschehen ist – auch hier natürlich.
Du bist auf jeden Fall einer von denen, die dazugehörten, ohne die die Sucht nie so stark geworden wäre. Dass Dir dein echtes Leben dabei krachen gegangen ist, Dir, der Du immer so kontrolliert gewirkt hast – andererseits, ohne die Püppies, wo wäre ich da? Wäre ich nicht mindestens genauso tief im Sumpf versunken wie Du, wie so viele, die ich kenne? Ja, ich vermisse Dich, genau wie ich Dar vermisse und Alex und den Sam. Aber ich bin froh, Dich nicht mehr zu treffen, Dich nicht und Dar nicht und den Sam, und ich freue mich wie doof, dass Alex eine Freundin hat und einen Job und anscheinend irgendwie sein Leben im Griff.
Fühlt man sich so bei den AA? Glücklich über jeden, der nimmer kommt und in Angst um jeden, der fernbleibt? Oder ist der eigene Kampf so schwer, dass keine Kraft mehr für das Um-sich-sorgen bleibt?
Seltsam eigentlich, dass ein Mensch, der so fest von sich behauptet, egozentrisch zu sein, sich so viele Gedanken um andere macht. Vielleicht wird sie ja altersmilde …