Strohhalme

Oktober 26, 2007

Du hältst mich am Leben. Wenn ich mit Dir rede ist die Welt nicht mehr so weit entfernt, und das, obwohl Du mindestens genauso weit weg von der Welt bist wie ich, wenn nicht noch mehr.

Das gleiche gilt im Übrigen für D., obwohl der einen eigenen Strohhalm für sich gefunden hat. Die Kinder lasse ich hier mal ganz aus, sie sind Anker im Strudel.

Du denkst immer an mich, oft genug merke ich es an Kleinigkeiten, und auch ich hab Dich immer im Hinterkopf. Wenn ich es definieren müßte wäre es mehr Freundschaft als Liebe, nicht zuletzt weil die  körperliche Nähe fehlt. Aber es funktioniert, seit über zwei Jahren wie ich heute mit Erstaunen festgestellt habe.

Job, der

Oktober 25, 2007

Auf eine kaum zu erklärende Weise befriedigend. Fünf Stunden reichen, um nicht allzu gestresst zu sein, der Nachmittag gehört den Kindern. Wie überall, es könnte mehr Geld sein, aber wo bekommt man schon alles was man haben will.

Sucht, die

Oktober 21, 2007

Zurück in alten Gewohnheiten. Weg von hier, so weit weg wie es nur geht ohne die eigene Haut verlassen zu können.

Musik

Oktober 19, 2007

Erinnert mich aus unerfindlichen Gründen an Princess Bride und mit der Brautprinzessin verbunden sind so viele Bilder die schmerzen…
Fireworks Night – When we fell through the ice (mit bestem Dank an No für den Tipp)

D.

Oktober 19, 2007

So viel Du immer warst, so sehr ich Dich vermisse, so sehr ist es doch auch immer ein Gratwanderung. Manchmal ist es mir zu viel, wenn Du Dich andauernd im Voraus schon entschuldigst, aber andererseits weiß ich was Dich bewegt. Zu tief die Wunden, zu groß die Gefahr, alles wieder aufzureißen mit einem einzigen unbedachten Satz. Manchmal – oft – denken wir an die gleichen Dinge. Wenn nicht, wird es gefährlich, dann droht der Absturz ins Bodenlose. Bei mir natürlich, nicht bei dir – das schmerzt mitunter. Auch Du bist an mir stark geworden, so wie ich an Dir schwach geworden bin und mich heute oft genug frage, ob ich je stark war an Dir.

Babalon

Oktober 19, 2007

Du fragst nicht nach dem Warum. Ein kleiner Zettel, dass Du Deine Sachen wiederhaben willst, mehr nicht. Eigentlich kenne ich Dich zu gut, Du bist einfach zu nett gewesen und nun findest Du Dein Gesicht auf der Schwelle. Das ist es nicht, vielleicht findet sich irgendwann die Gelegenheit Dir das zu sagen. Nichts liegt an Dir, und alles an mir. Es tut mir leid, Dich verletzt zu haben, auch wenn Du und ich seit Monaten wußten, dass es genau so und nicht anders enden wird.

Alltag

Oktober 19, 2007

Winziger Schub von Entschlossenheit, es in den Griff zu bekommen, das Leben. Keine Ahnung, wie lange das anhalten wird. W. hilft. Immer noch bedingungslos zugewandt. Keine Stille dieses Mal. Auch hier keine Ahnung, wie lange das anhalten wird.

Musik

Oktober 18, 2007

Flunk – Play

Frühling?

Oktober 18, 2007

Seltsamerweise beflügelt es mehr, riesige Probleme in kleine umgewandelt zu haben, als gar nicht erst kleine Probleme bewältigen zu müssen.

Nur ein Blick – ich weiß nicht einmal, an wen Du mich erinnert hast. Ein ganz klein wenig an W., wegen des verschlossenen Gesichtsausdrucks, das reizt mich, immer. Solange es diese winzigen Momente noch gibt, gibt es vielleicht auch wieder Frühling – irgendwann.

Musik

Oktober 15, 2007

Klassiker: Joy Division – Atmosphere


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